23. Tuberkulose-Symposium

Donnerstag, 20. März 2014 - Münchenwiler

Die Kontrolle der Tuberkulose in der Schweiz

Das Tuberkulose-Symposium Münchenwiler ist dieses Jahr drei wichtigen Themen gewidmet.  

Das erste Thema betrifft die Isolation: Es existieren weltweit unterschiedlichste Praktiken, was die Isolation von Patientinnen und Patienten mit einer ansteckenden Tuberkulose betrifft. Welches sind diese Praktiken? Sind sie notwendig und was denken betroffene Personen darüber?

Das zweite Thema - die direkt überwachte Medikamenteneinnahme oder DOT (Directly Observed Therapy) - wird ebenfalls kontrovers diskutiert. Die Praxis in der Schweiz und in Europa ist sehr unterschiedlich. Hat die DOT einen Einfluss auf das Behandlungsresultat? Welches sind die Evidenzen?

Das dritte Thema, dem der Nachmittag gewidmet ist, wird sich mit der Frage befassen, ob die Tuberkulose in der Schweiz ausgerottet werden kann. Nationale und internationale Experten werden versuchen aufzuzeigen, ob eine solche Perspektive möglich oder illusorisch ist.

Für das Vorbereitungsteam:
Jean-Paul Janssens
Jesica Mazza-Stalder
Laurent P. Nicod
Hans L. Rieder
Otto Schoch

Programm

 


swissTB-Award 2014

Prof. Sebastien Gagneux (Vertreter Sonia Borrell)
Prof. Sebastien Gagneux (Vertreter Sonia Borrell)
Olga Schubert
Olga Schubert

Medienmitteilung und Informationen unter Schweizerische Stiftung für Tuberkulose-Forschung


Präsentationen




DOT: Entstehung und praktische Bedeutung eines Schlagworts

PD Dr. Otto Schoch, Kantonsspital St. Gallen


DOT: Eine kritische Würdigung (Französisch)

Prof. Dr. Jean-Paul Janssens, Universitätsspital Genf

 




Is elimination of TB in a European low-incidence country possible?

Pro

Prof. Dr Ibrahim Abubakar, University College London

Contra

Dr Peter Helbling, Swiss Federal Office of Public Health


Conclusions

Dr Jean-Pierre Zellweger, Swiss Lung Association, Berne